Gladbach vs Schalke: die Lampen wollen nicht angehen

by Johan Petersen on February 12, 2012

Gibt es die ideale Halbzeit? Nein, denn sonst hätte Gladbach in dieser Saison nicht schon fünf davon gespielt.

Favre schickte sein gewohntes 4-4-2 ins Rennen, mit Reus und Hanke im Sturm. In der zweiten Halbzeit, die dann schon zur Vorbereitung auf die Saison 2012/2013 zählte, ging Hanke auf die rechte Seite, Herrmann rückte in den Sturm. Stevens stellte Obasi und Farfan auf die Flügel, in der Mitte Raul etwas hinter Huntelaar. Vor der Abwehr Jurado und Matip, Höger spielte als Rechtsverteidiger.

Warum gelingt im Fußball etwas, das schon hundert Mal gelungen ist? Der Gegner kennt es doch schon.

Mit dieser Frage begann das Spiel. Wenn eine Mannschaft wie Gladbach seit mehreren Monaten mit berauschendem Fußball in der Spitzengruppe der Tabelle steht, müssten die Gegner die Struktur der Angriffszüge eigentlich kennen. Mit diesem Wissensvorsprung müssten sie wenn schon nicht zu verhindern, so doch einzudämmen sein.

Die Antwort: Tempo und Präzision im Passspiel sind so hoch, die Abstimmung zwischen den Angreifern so eingefleischt, dass die Verteidiger trotzdem nicht an den Ball kommen. Ein Ergebnis von enormer Akribie in Training.

Das 1:0 war ein Gladbacher Angriff über den rechten Flügel, wie er schon unzählige Male in dieser Saison zu sehen war. Die Passdreiecke werden auf engem Raum so schnell aufgebaut und wieder eingesammelt, als seien Meinzelmännchen mit Trainingshütchen am Werk. Der letzte Passgeber auf dem Flügel war Reus – bei der Flanke war er schon wieder im Strafraum und drehte sich auf dem Bierdeckel um zwei Verteidiger, wo einer hätte reichen müssen, um ihn am Torschuss zu hindern.

Der Angriff spricht sich herum

Die Schalker Abwehr war hier und anschließend indisponiert. Gegen die schnellen Gladbacher Angriffe war der auf Schalke vorherrschende Spieler vom Typ hochgerüsteter, aber in seinem Panzer eben auch unbeweglicher Verteidiger — Matip, Papastopoulos, Höwedes — überfordert. Das Gladbacher Passspiel ist eine Augenweide, an manchen Tagen besteht es zu 90 Prozent aus präzisen Druckpässen, umgesetzt von beweglichen und ideenreichen Spielern wie Hanke, Reus und Arango.

Beim 2:0 spielte Hanke von der Seitenlinie aus mit zwei Doppelpässen vier Schalker Verteidiger aus - man sah, wie bei einem nach dem andern die Lampe der Erkenntnis anging, dass er als nächstes an der Reihe sein würde. Aus der Ferne sah es aus wie eine Alarmkette der römischen Armee, die Nachrichten vom anrückenden Feind mit Leuchtfeuern von Berg zu Berg weiter gibt. In einer modernen Viererkette hingegen hätte Papastopoulos seine Position im Zentrum nicht aufgeben dürfen, Matip konnte die Lücke zwischen den Innenverteidigern nicht schließen.

Beim 3:0 habe ich erst verstanden, dass Arango den Freistoß schießen würde, als der Ball unter der Latte einschlug. Genau so ging es der Schalker testudo. Eine tolle Variante, die den Weg der Spieler aus der Mauer zum Ball sehr lang macht und den Torwart auf dem falschen Fuß erwischt.

Favres Akribie beschränkt sich nicht aufs Angriffsspiel. Gegen den Ball hat er zwei fast perfekte Vierer-Reihen geschaffen, die in ihrer Ebenmäßigkeit wirken wie ein Lineal mit Markierungen auf beiden Seiten. Vor allem Nordveit und Neustädter halten im Zentrum immer engen Kontakt miteinander und zur Abwehr (während davor Reus und Hanke so gut gegen den Ball arbeiten wie kaum ein anderes Duo der Liga).

An diesem Abend nicht der Rede wert, denn Schalke zeigte nie das Tempo im Passspiel und schon gar das Spiel ohne Ball, mit dem eine solche Ordnung geknackt werden kann. Auf links hatte Obasi einfach zu viele Ballkontakte pro Szene während auf rechts Farfan von Schalke nie eingesetzt werden konnte – die Abstimmung mit Höger funktionierte nicht (nach der Pause stellte ihn Stevens auch wieder ins Mittelfeld).

Fazit: vorbei, bevor es begann

Favre hat in Gladbach nichts Neues geschaffen. Er setzt das Alte perfekt um (das klassische 4-4-2). Das soll seine Leistung nicht schmälern und das Warten darauf, dass die Bundesliga Gegenmittel findet, geht weiter. Gladbach kann mit nur vier Spielern vor dem Ball (Reus, Herrmann, Hanke, Arango) für ganz viel Torgefahr und Tore sorgen. Das hilft der Abwehr enorm, denn die beiden Sechser sind nach Ballverlusten sofort in Position und auch die Außenverteidiger müssen bei eigenem Ballbesitz wenig Risiko gehen. Vermutlich wird dieses Geheimnis der Gladbacher Abwehrstärke mit dem Abschied von Reus seine Gültigkeit verlieren.

Bevor das Spiel für Schalke begann, war es schon wieder vorbei. Die Abwehr erwischte einen schwarzen Tag, wie ihn gegen Gladbach schon mehrere Mannschaften erlebt haben. Sehr viel bedenklicher war die schon vergessen geglaubte spielerische Armut – vor allem nach der Pause, als Gladbach den Schalkern die Initiative überließ. Raul und Huntelaar glänzen gegen tiefstehende Gegner, tragen aber an anderen Tagen nichts zur Spielkultur aus der eigenen Tiefe bei. Vielleicht dauert es in einer Analogie zu Robben bei den Bayern einfach etwas, bis Farfan wieder integriert ist. Auf der anderen Seite wirkt die Verpflichtung von Obasi mit seinen Schlampereien am Ball bisher kontraproduktiv.

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tactic_addicted February 12, 2012 at 9:44 am

“Aus der Ferne sah es aus wie eine Alarmkette der römischen Armee, die Nachrichten vom anrückenden Feind mit Leuchtfeuern von Berg zu Berg weiter gibt.” -klasse Umschreibung, habe mich wunderbar amüsiert

Johan Petersen February 12, 2012 at 11:22 am

Nur, dass damals die Kommunikation irgendwie flüssiger lief. Hier war ja jeder Verteidiger aufs Neue überrascht, dass Hanke da durch und zum Tor wollte.

tactic_addicted February 12, 2012 at 11:40 am

Vielleicht war es weniger Überraschung als Schockstarre, wie damals, wenn die Goten kamen.
Obwohl, damals hat man sich 300 Jahre erfolgreich verteidigt, gestern ganze 2 Minuten ;)

Johan Petersen February 12, 2012 at 8:09 pm

@BenHasna: Frantz und Cohen im zentralen Mittelfeld und Spieler wie Didavi und Hegeler auf der Bank. Eine Hommage an den schlechten Augsburger Rasen? Oder ist Hecking mittlerweile so sehr Abstiegskämpfer, dass ihm ein Punkt genug war?

Werra February 13, 2012 at 8:07 am

Steigt BMG nächste Saison ab?

firedo February 13, 2012 at 10:46 am

ja, wenn der manager wechselt(nachfolger=michael preetz), wegen finanzlücken weitere stars verkauft werden und dann favre nach 7 sieglosen spielen gefeuert wird.

Moritz February 13, 2012 at 12:08 pm

Für mich muss Hanke in dieser Form als dritter Stürmer mit zur EM. Cacau ist in dieser Saison zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und Hanke hat sich als Spieler phänomenal weiter entwickelt, vergleicht man ihn mal mit 2006, wo er auf dem Weg war, ein klassischer Mittelstürmer alter Schule zu werden. Klasse, wie er sich auf der Sackgasse rausgeholt hat. So hat kaum ein anderer deutscher Stürmer an sich gearbeitet.

Johan Petersen February 13, 2012 at 12:14 pm

Kann man sicherlich so sehen – aber eher als vierter Stürmer hinter Reus, wenn man diesen nicht zum Mittelfeld zählt.

erz February 13, 2012 at 1:08 pm

So wie Reus bei Gladbach spielt, bringt er für mich überraschende Parallelen zu Klose auf den Rasen. Ich hatte ihn ursprünglich gar nicht als Stürmer auf dem Schirm, aber im Konterspiel und im Pressing Gladbachs ist er ganz klar mehr Spitze denn Flügelspieler. Hanke hingegen kann teilweise fast Außenverteidiger spielen, wie der sich sowohl zur Spielverlagerung und Angriffsinitiierung als auch im Spiel gegen den Ball fallen lässt. Reus ist dann der Mann, der vor dem Ball die entscheidenden Räume anläuft.

Demgemäß sehe ich Reus anders als z.B. Schürrle im Moment tatsächlich als Stürmer (auch wenn der Vergleich zu Klose in Sachen Kopfballspiel ausbleiben muss) der eine interessante Alternative oder besser noch Ergänzung zu Gomez darstellt. So in die DFB-Zukunft gedacht. Wird natürlich spannend, wie er in Dortmund eingesetzt wird.

Von den Bewegungsabläufen her haben wir jedenfalls nach ÖZildane nun auch einen deutschen Henry. Guckt mal auf die Tempowechsel mit Ball. Was eine Beschleunigung.

Werra February 13, 2012 at 1:54 pm

@ Firedo: bei BMG spielen alle zurzeit am oberen Limit. Nächstes Jahr (mindestens) zwei Leistungsträger weg, dazu internationale Doppelbelastung (wovon man sicher ausgehen kann, vielleicht soar CL). Wäre nicht das erste Team, das einbricht. Nächstes Jahr wird ganz ganz schwer für die werden.

Gulan February 13, 2012 at 2:05 pm

@Werra: Der Verlust von Reus ist natürlich bitter, aber Neustädter sollte man ersetzen können. Vielleicht mit einem Achter, damit aus dem defensiven Mittelfeld auch mal Offensivaktionen gestartet werden, das geht Neustädter und Nordtveit nämlich völlig ab.
Der Einbruch wird kommen, aber er muss nicht so stark werden, wenn Favre taktische Mittel (und geeignete Spieler) findet, um Reus zu ersetzen. Siehe Hannover, die zwar nicht mehr so stark wie letzte Saison sind, aber ziemlich stabil spielen.

Paul February 13, 2012 at 4:05 pm

Hannover hat aber keine Leistungsträger abgegeben. Mainz hat viele Leistungsträger abgegeben. Aber so schlimm wird das bei BMG wohl nicht werden.

Sie könnten sogar noch diese Saison einbrechen. Wenn ich da an Favres Hertha vor 3 Jahren denke… für Werder ist CL aber wohl trotzdem nicht drin. :/ Obwohl ich auf ein Endspiel gegen Schalke hoffe.

Aber: Danke für die Analyse.
Und: Seit wann haben wir unseren Griechen den Schalkern geschenkt? (Welcher ist eigentlich besser, mir gefallen beide super, unheimlich dynamisch, aber für “Weltklasse” sind wohl beide zu klein.)

BenHasna February 14, 2012 at 1:36 am

Wiederum sehr schöner Artikel zu Gladbach!

@Reus, Hanke, EM: Jo, mal sehen, wie sich Löw die Positionen einteilt. Aber für mich steht auch fest, wenn er nebst Klose und Gomez noch einen Stürmer mitnehmen will und man Reus als offensiven Mittelfeldspieler verbucht, müsste der dritte Mann auf jeden Fall Mike Hanke heissen.
Geht hier nicht um Reus vs. Hanke – müssen beide mit meiner Meinung nach – und verstehe erz’ Vergleich Klose/Reus, aber ich habe eher ständig den Klose/Hanke-Vergleich im Kopf, wenn ich Gladbach schaue. Die jeweils wichtigsten Attribute scheinen mir bei Hanke (Defensivarbeit, Lücken aufreissen, Zusammenspiel, Kopfball) weitgehend übereinstimmend mit Kloses (Kopfball, Abschluss, Defensivarbeit, Zusammenspiel), während Reus (Tempo, Dribbling, in Lücken stossen, Zusammenspiel) zwar auch einige identische Stärken aufweist, aber dann doch seine allerbesten Momente in anderen Bereichen hat. Eben, finde beide gut und beide passen super ins Nationalteam, aber den Ersatz-Klose sehe ich v.a. in Hanke und genau deshalb muss er auch mit und bietet im Gegensatz zu Gomez eine Variante, bei der das Offensivspiel ohne Klose nicht gross verändert werden müsste.
Aber kann sonst erz’ Eindrücke eh nur bestätigen. Im Pokal-Spiel gegen Hertha spielte Hanke zum Beispiel ab der 70. Minute, als wegen de Camargos Einwechslung für Herrmann ein zusätzlicher Mittelfeldspieler benötigt wurde, fast durchgehend im Mittelfeld – Reus im Sturm.

BenHasna February 14, 2012 at 1:50 am

@ Johan, Hecking: Hehe, gute Frage. Ich glaube ein wichtiger Grund für Cohen/Frantz/Bunjaku bestand in Heckings Wahn, eine Konkurrenzsituation im Kader sehen oder herbeizwingen zu wollen. Schaue mir immer die Nürnberg-PK’s an und er spricht schon die ganze Saison davon. Als viele Leute verletzt waren, beklagte er sich an erster Stelle über die fehlende Konkurrenzsituation. Seit die meisten wieder fit oder neue Leute geholt worden sind, freut er sich über dieselbige. Wenn mal jemand ein, zwei schlechte Spiele macht oder im Training nicht so Gas gibt, lobt er gerne mal den Reservisten dahinter, um (zusätzlich) Druck zu machen, usw.

Und momentan sind viele fit, einige haben anscheinend nicht so gut trainiert, nicht immer überzeugt oder zumindest liess Hecking das die Spieler und uns glauben und nutzte dann mal die Chance, um seine Philosophie durchzudrücken, zumal eben sicher der Rasen sowie die Spielweise Augsburgs eine leicht unkonventionelle Massnahme begünstigten. Augsburg verteidigt so extrem auf den Mann, Hosogai wäre Didavi eh überall hin gefolgt und Aufbau durchs Zentrum war sowieso riskant. Also viel hätte Didavi wohl nicht ausgerichtet.
Hegeler draussen zu lassen, war aber wohl ein Fehler – und das sage ich, obwohl ich ihn generell nicht so hoch einschätze wie du. Mir gefällt sein Passspiel nicht, sowohl die Ausführung selbst wie die ganzen Abläufe (Auge, Entscheidungen, usw.). Aber am Ball selbst ist er stark, sehr gutes Dribbling, kann den Ball abdecken, v.a. sehr stark in der Luft, scheut sich auch sonst nicht. Wie gemacht für dieses Spiel mit vielen hohen Bällen und wenig Platz.

Insgesamt halt auch eine Philosophie-Frage. Hecking weiss selbst am besten, wie er sein Team führen will, aber meinen Geschmack trifft er diesbezüglich nicht. Mag ihn sonst total, aber verstehe das nicht mit der Konkurrenzsituation, etc. Bin generell der Typ, der Eingespieltheit sehr hoch bewertet und die meisten Wechsel in der Aufstellung v.a. bei wirklich guten taktischen/gesundheitlichen Gründen vornehmen würde, aber wer 20 Leute ständig bei Laune halten muss, sieht das vielleicht anders. Jedenfalls, hoffe die Tatsache, dass Nürnberg eben noch nicht wirklich ein eingespieltes Team gefunden hat, wird nicht noch zu einem grösseren Problem…

Johan Petersen February 14, 2012 at 4:19 am

Laut Kicker wollte Hecking mit Esswein-Didavi-Hegeler antreten, hat das aber nach dem Abschlusstraining umgeworfen, weil er mit deren Leistung nicht zufrieden war. Ich konnte leider nur die erste Halbzeit sehen, und Hegeler soll das Spiel ja verbessert haben nach seiner Einwechslung. Ich denke, dass Hecking jetzt ganz realistisch die Klasse halten will, und dabei auf Erfahrung und Kampf/Einstellung setzt – daher die Balitsch-Verpflichtung, ein klassischer Abstiegskämpfer. Das finde ich schade, einerseits, weil Nürnberg auch viel spielerisches Potential haben könnte. Andererseits absolut nachvollziehbar und wohl unumgänglich. Ein Abstieg wäre schlimm. Ich gehe aber nach wie vor davon aus, dass Freiburg, Lautern und Augsburg das unter sich ausmachen. Bei einem Heimsieg gegen Köln jetzt hat der Club dann ja schon ein kleines Polster, und gegen Ende der Saison könnte Hecking dann den Fokus wieder umstellen.

erz February 14, 2012 at 9:49 am

Die traurige Wahrheit (oder das Luxusproblem) ist halt, dass es im Moment für den DFB nur Klose gibt, der eine spielerische Überlegenheit und dazu solche Kopfballabschlüsse wie gegen die Niederlande mitbringt. Was allerdings eher ein Zeichen dafür ist, wie weltklasse er von seinen Möglichkeiten ist. So was gibt’s halt nicht oft (und selbst Klose konnte seine Möglichkeiten nie über mehrere Saisons konstant ausschöpfen).

Ich würde Reus im Zentrum auf jeden Fall Hanke vorziehen, weil dadurch das Tempo der Angriffsreihe noch mal auf ein anderes Niveau käme. Die Räume, die Reus erobert, da kommt Hanke einfach nicht hin. Ist aber auch eine Frage persönlicher Präferenz: Ich gewinne mehr und mehr Freude an den Rochaden in Strafraumnähe, die Mourinho inszeniert und würde gerne eine ähnliche Spielanlage ins DFB-Offensivspiel einfließen sehen.

Johan Petersen February 14, 2012 at 10:33 am

Hab Klose neulich mal über eine Halbzeit gesehen, der wirkte wahnsinnig fit und in Form. Mit seiner Kopfballstärke und dem Antritt bekam ihn die Abwehr kaum in den Griff. Mit Reus und vielleicht Schürrle sind endlich Nachfolgekandidaten in Sicht, auch wenn der Sturm im Vergleich zu den anderen Mannschaftsteilen beim Nachwuchs eindeutig am schlechtesten besetzt ist.

Calli Camp February 14, 2012 at 1:24 pm

Wenn im Sturm nur noch ein Platz zu vergeben ist, würde ich mir als Jungspieler auch überlegen, ob ich mich dem Konkurrenzkampf stellen möchte. Daher ist das Nachwuchs-Problem im Sturm zum Teil hausgemacht, betrifft aber nicht nur den DFB. (Gott sei Dank spielt Werder mit zwei Spitzen.)
An Klose führen Gomez noch so viele Fünfmetertore nicht vorbei. Ohnehin ist es eine Schande für die Bayern, dass es in München drei (?) unterschiedliche Trainer nicht geschafft haben, Klose richtig einzusetzen.

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